Archiv der Kategorie: usability

Safari 4: Tipps und Tricks und eine WordPress.com-Backend-Macke

Safari 4 Topsites-Funktion

Safari 4 Topsites-Funktion

Safari 4 ist als Public Beta raus, gleichmal installiert und ausprobiert – und ich muss sagen: gefällt!

+ coole Sache, diese Topsites-Seite, die eine aufgerollte Ecke mit Stern bekommen, sobald sich nach dem letzten Besuch was geändert hat:

Safari 4: Top-Sites-Funktion mit News-Alert

Safari 4: Top-Sites-Funktion mit News-Alert

+ schnell, stabil – was will man mehr?

+ Tabs jetzt oben in der Titel-Leiste – etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile geht’s

+ Favoriten & History-Coverflow-Blätter-Ding

- der in die Browserzeile integrierte Ladebalken ist durch den vom iPhone bekannten grauweißen Kreisel ersetzt worden, why?

Safari 4: Laddekreisel statt Ladebalken

Safari 4: Laddekreisel statt Ladebalken

Naja, jedenfalls kursieren schon diverse Anleitungen, wie man

Also alles prima, bis ich im WordPress Backend-Interface einen Link setzen wollte:

Safari 4 und wordpress.com Fehler

Safari 4 und wordpress.com Fehler

Das mag er gar nicht, der Herr Safari. Das Absoften hinter dem aktiven Fenster friert einfach ein. Nix geht mehr, blöd. Also schreibe ich jetzt im Forefox weiter, und hoffe, das der Grund für das Problem den Beta-Status nicht überlebt.

Update via Jonez als Kommentar: Lösung für den Safari 4 WordPress Bug, Danke dafür, feine Sache ;-)

Wie Apple-Design entsteht

Wie zur Hölle kriegen die so schicke Produkte hin? Ein netten Einblick in den Weg zum Design-Ziel liefert die Businessweek.

Kernpunkte:

  • Pixel Perfect Mockups
  • 10 to 3 to 1
  • Paired Design Meetings

Das allein, wird’s wohl nicht sein. Irgendwo hatte ich auch mal gelesen, dass Apple (zum Beispiel im Vergleich zu Microsoft) eine höchst undemokratische Firma ist. D.h. die essentiellen Entscheidungen werden von einem kleinen autarken Team um Steve Jobs getroffen, und nicht durch große Abstimmungsrunden verwässert.

Ähm, klingt jetzt ein wenig nach verklärender Apple-Romantik. Mich interessiert aber einfach, wie eine Firma derart stringent zu (meist) guten Produkten kommt, hinsichtlich Design und Usability.

Gefunden via vowe.net, Danke für den interessanten Link!

Plädoyer für die Einfachkeit

Sehr interessanter Beitrag zu Verbreitung neuer Techniken – und die Hemmschwellen, die dem im Weg stehen. Kernthesen:

  • nur ~ 10% der Nutzer sind so genannte Poweruser
  • was zu kompliziert ist, wird von der Masse schlichtweg nicht genutzt – Beispiel RSS-Feeds
  • Beispiele für Erfolg durch Einfachheit: Google, Apple, Twitter

Klingt für mich einleuchtend, und spukt mit so in der Art auch seit längerem im Kopf herum. Gerade Google und Apple sind Meister der Usability und der Erfolg gibt ihnen recht.

Wobei in den Kommentaren die Brücke zum Community-Building geschlagen wird. Iin dem Sinne, dass es die Einfachheit ist, die Wer-kennt-Wenn zum derzeitigen rasanten Wachstum verholfen hat.

In diesem Zusammenhang, bzw. beim Weitersurfen auf dem Blog von Daniel Langwasser gerade gelernt, dass es seinen Bundesverband Community Management gibt. Wow, soweit sind wir also schon!

Es ist eben nicht einfach, einfach zu sein und das Thema ist mit Platitüden “weniger ist mehr“, “keep it simple” oder “don’t make me think” noch lange nicht abgefrühstückt.

Manchmal ist eben auch mehr mehr ;-)